Innovatives Investment in Palmöl
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Palmöl in Ecuador

Seit den frühen 60er-Jahren wird Palmöl vor dem Hintergrund einer steigenden Nachfrage der Bevölkerung und der Industrie in Ecuador angebaut. Palmöl ist sowohl mit Blick auf die Produktion als auch in Hinsicht auf den Export eine der meist angepflanzten Nutzpflanzen in Ecuador. In der Branche Palmölproduktion ist Ecuador zurzeit in Lateinamerika der zweit größte Produzent und weltweit an siebenter Stelle.

Die ecuadorianische Palmölproduktion verzeichnet ein starkes Wachstum aufgrund Margenverbesserung im Palmölsektor, zunehmende Professionalität in der Produktion und Verarbeitung von Palmöl und Verbesserte Absatzmöglichkeiten von pflanzlichen Ölen durch eine gestiegene Binnennachfrage und der Einführung eines starken Produktmarketings. Darüber hinaus verfügt Ecuador über große Flächen an Brachland, wodurch eine Expansion in Palmöl sehr gut realisiert werden kann.

Rohes Palmöl ist in den zurückliegenden Jahren mit Abstand zum meistkonsumierten pflanzlichen Öl der Welt geworden. Die steigende Nachfrage wird von veränderten Essgewohnheiten in den schnell wachsenden asiatischen Regionen aber auch vom wachsenden Verbrauch von Palmöl in Europa und den USA aus Gesundheitsgründen getrieben.

Der weltweite Konsum von Palmöl hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Prognosen gehen bis 2015 von einem Produktionswachstum von jährlich 5,7 % für Palmöl im Vergleich zu 3,7% Wachstum für alle anderen pflanzlichen Öle aus. Investitionen in den Palmölmarkt sind somit eine gute Möglichkeit am steigenden Konsum, der Wohlfahrt und dem Bevölkerungswachstum , vor allem in den aufstrebenden Ökonomien, zu partizipieren.

Die Quantität an Palmöl ist in Abhängigkeit von der Produktion von Palmfrüchten (Landwirtschaft), der Extraktion von Palmöl (Verarbeitung der Palmfrüchte) und dem industriellen Prozess (Raffination von Palmöl). Der Palmölsektor ist der Sektor, der in den vergangenen 15 Jahren das stärkste Wachstum verzeichnen kann.

Die durchschnittlich jährliche Wachstumsrate in der Zeit von 1998 bis 2010 betrug 7,9% pro Jahr. Die geschätzte Investitionssumme in die Produktion von Palmöl beträgt 970 Millionen USD. Ecuador besticht durch seine gut entwickelte Verarbeitungsindustrie von Palmfrüchten. Die Investitionen in diesen Untersektor vergrößern sich auf 16 Millionen USD. Palmöl wird in Ecuador direkt in eine Vielzahl von Produkten weiterverarbeitet. Die Gesamtinvestitionssumme in die industrielle Verarbeitung von Palmöl beträgt circa 300 Millionen USD. Somit beläuft sich die Gesamtinvestition in Ecuador bis 2009 auf 1,43 Mrd. USD.

Im Sektor arbeiten zurzeit direkt ca. 70.000 Arbeiter und Arbeitnehmer und indirekte Arbeitsmöglichkeiten für weitere 70.000 Menschen. Somit sorgt der Palmölsektor in Ecuador für rund 140.000 Arbeitsplätze.

Sicht des Marktes 2019 – Die Asociación Nacional de Cultivadores de Palma Africana (ANCUPA) erwartet eine sehr positive Zukunft für den ecuadorianischen Palmölsektor, der Sektor wird in den kommenden zehn Jahren wachsen.

Man erwartet, dass die Palmöl-Produktion bis zum Jahr 2019 um 126 % gestiegen ist. Diese Produktionssteigerung resultiert in der Verdopplung der Arbeitsplätze im Palmöl-Sektor.

Wir sehen folgende Vorteile für den Standort Ecuador:

  • Verfügbarkeit von Ackerflächen – Ecuador hat 7,5 Millionen Hektar Landbaugrund. Ungefähr 2/3 dieser Fläche ist Weideland. Die Verknappung von Land, beispielsweise in Malaysia, erschwert die Entwicklung neuer Palmöl-Projekte in diesen Regionen.
  • Unterstützung der Regierung – Die ecuadorianische Regierung bietet eine starke Unterstützung für den Palmöl-Sektor, beispielsweise durch ein staatliches Investitionsprogramm von 769 Millionen USD.
  • Hohe Produktivität – Das Land als auch das Klima bieten perfekte Rahmenbedingungen für Ölpalmen und hierdurch sind überdurchschnittliche Erträge möglich.
  • Niedrige Inflationsrate und Landeswährung US$ – Zum Schutz der ökonomischen Stabilität hat Ecuador 2001 den USD als nationale Währung eingeführt. Dies hat zu einer niedrigen Inflation, einem Wachstum ausländischer Investitionen (auch Tourismus) und einer Verbesserung der Exportlage beigetragen.
  • Gute Infrastruktur – Ecuador ist ausgezeichnet positioniert zu den wichtigen Märkten in den USA, Asien und Europa. Die sektorale Infrastruktur mit Zugang zum Hafen und zu den Verarbeitern in Ecuador ist sehr gut. Der Hafen von Manta ist der nächstgelegene Hafen zum asiatischen Kontinent an der Westküste Südamerikas, hierdurch ist er für die weltweite Schifffahrt der erste Anlaufhafen in der Region.
  • Hohes wirtschaftliches Wachstum – In den vergangenen zehn Jahren hat Ecuador nach Peru das stärkste Wirtschaftswachstum Lateinamerikas. Globale Unternehmen wie beispielsweise Unilever, Siemens, Nestlé und Daimler haben sich, einige schon vor Jahrzehnten, in Ecuador angesiedelt.

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